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Nach Erdogan-Kritik

von Annika Bangerter — bz

Zuletzt aktualisiert am 15.5.2017 um 15:34 Uhr

Drei Basler wurden in der Türkei verhaftet, die Gründe dafür wenig nachvollziehbar.

© KEYSTONE

Wurde ihnen die Nähe zur prokurdischen Partei HDP zum Verhängnis oder Erdogan-kritische Posts auf Facebook? Klar ist, drei türkischstämmige Basler wurden in der Türkei verhaftet. Personen, die möglicherweise bespitzelt wurden, erhalten auf Anfrage Auskunft der Staatsanwaltschaft.

In der türkischen Gemeinschaft in Basel macht sich Angst breit. Drei hier wohnhafte Türken sind in den vergangenen vier Wochen jeweils bei ihrem Besuch in ihrem Herkunftsland verhaftet worden – zum Teil direkt am Flughafen in Istanbul. Was den Männern zum Verhängnis wurde, ist unklar. Die Angehörigen vermuten als Gründe die offen gezeigte Sympathie zur kurdischen Oppositionspartei HDP oder Erdogan-kritische Beiträge auf den sozialen Netzwerken.

Ihre Ungewissheit ist gross: Was wird dem Ehemann, Vater oder Sohn konkret vorgeworfen? Wann steht er vor einem Richter? Und vor allem: Wann kommt er zurück? Gleichzeitig zweifeln viele türkischstämmige Basler, ob sie in diesen Sommerferien noch in die Türkei reisen können oder ob ihnen ein ähnliches Schicksal droht.

Meral (Name geändert) sitzt Anfang dieser Woche in ihrem Café, das sie gemeinsam mit ihrem Mann betreibt. Mit ihm fehlt auch der Koch. Das Angebot musste sie auf Getränke und Sandwiches reduzieren. Über eine Woche hat Meral nicht mehr geschlafen. Am 1. Mai ist ihr Mann wegen einem Krankheitsfall in der Familie in die Türkei gereist. «Wir dachten uns nichts dabei. Erdogan hatte Mitte April bekommen, was er wollte. Er ging als Sieger aus der Abstimmung des Verfassungsreferendums hervor», sagt Meral.

Wie auch ihr Mann ging sie davon aus, dass die Verhaftungswelle verebben würde. Eine Fehleinschätzung. Polizisten führten Merals Mann nach der Passkontrolle am Istanbuler Flughafen ab. In der U-Haft erfuhr er, dass ihm zweierlei vorgeworfen wird: die Mitgliedschaft am Kongress der Demokratischen Gesellschaft (DTK). Bei dieser kurdischen Dachorganisation war er vor acht Jahren engagiert.

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Auch eine Erdogan-kritische Rede vor knapp zwei Jahren wurde ihm angelastet. Wieso er in der Zwischenzeit problemlos in die Türkei ein- und ausreisen konnte, ist unklar. Ebenso, wieso ihm die Türkei nun nochmals die frühere Mitgliedschaft vorwirft. Er verbüsste aus politischen Gründen bereits eine Haftstrafe. Diesmal kam es anders raus: Gestern landete er in Basel. Die Türkei hat ihn überraschend frei gelassen. Die Gründe kennt er nicht.

Kontakt nur via Anwalt

Celik (Name geändert) hingegen sitzt immer noch in U-Haft. Seit fast 40 Jahren lebt er im Kanton Baselland. Als sein Vater schwer erkrankt, reist er zu seiner Familie in die Türkei. Ein paar Tage nach dem Tod seines Vaters Mitte April wartet eine Spezialeinheit auf Celik. Seitdem ist er inhaftiert. Seine Angehörigen vermuten, dass er durch Facebook-Posts und die Mithilfe beim Auftritt einer HDP-Politikerin in Basel Aufmerksamkeit erregte.

«Er hat nur seine politische Meinung kundgetan. Diese war weder militant, noch hat er sich besonders exponiert», sagt ein Verwandter. Seit Celik in U-Haft sitzt, bekommen sie keine Informationen aus erster Hand. Der Kontakt ist ausschliesslich über den Anwalt möglich.

Die Familie sorgt sich auch wegen der chaotischen Zustände in der türkischen Justiz. Es sei unberechenbar, wann eine Gerichtsverhandlung stattfinde. Celik steht dabei unter einem gewissen Zeitdruck. Er ist im Besitz einer C-Niederlassungsbewilligung. Diese droht er zu verlieren, wenn er länger als sechs Monate ausserhalb der Schweiz verbringt.

Doppelbürger in Haft

Unter den drei Verhafteten, von denen die «Schweiz am Wochenende» Kenntnis hat, befindet sich auch ein Doppelbürger. Er sitzt seit Anfang Mai in U-Haft, seine Angehörigen warten seither auf eine Begründung. Gestern hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) seine Festnahme bestätigt.

Als Schweizer Bürger hat er ein Anrecht auf konsularischen Schutz. Eigentlich. Doch die türkischen Behörden würden die Arbeit des EDA «erschweren», wie dieses mitteilt: Die Türkei betrachte die Doppelbürger «allein als türkische Staatsangehörige», weshalb sie dem EDA «nicht immer erlauben, konsularischen Schutz zu gewähren». Dazu kommt: Das Aussendepartement weiss von Doppelbürgern, die an der Ein- oder Ausreise «gehindert wurden».

Baschi Dürr in der Kritik

Auch die türkischstämmige Community in Basel ist alarmiert. Seit der Spitzel-Affäre, bei der ein Mitarbeiter der Polizei mutmasslich für die Türkei spioniert haben soll, ist die Verunsicherung enorm. Die Kommunikation von Regierungsrat Baschi Dürr hat zusätzlich für Aufregung gesorgt.

Am Mittwoch im Grossen Rat sagte er: Wer den Verdacht habe, bespitzelt worden zu sein, solle sich bei der Staatsanwaltschaft melden. Nicht nur Basler Politiker wie Edibe Gölgeli oder Mustafa Atici vermissen bei dieser Aufforderung die nötige Sensibilität. Der kurdische Verein «Dem-Kurd» rät gar davor ab, bei der Stawa nachzufragen. «Wir wissen nicht, ob wir dadurch überhaupt erst auf eine Liste geraten und durch welche Hände diese wandert», sagt Mitglied Mazlum Iscen. «Dem-Kurd» fordert deshalb, dass die Behörden Betroffene proaktiv informiert.

Sollte sich der Vorwurf einer Amtsgeheimnisverletzung indes bestätigen, müsste die Staatsanwaltschaft diese von sich aus benachrichtigen. Denn dadurch werden sie zu Parteien in einem Strafverfahren.

Die Staatsanwaltschaft hat eine E-Mail-Adresse Frauen Kailynne2 Offener Zeh Leger Sandalen mit Keilabsatz Braun Groesse 85 US/395 EU Easy Spirit VOHwRjeKG
für schriftliche Anfragen eingerichtet, wie die sda am Montag mitteilt.

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Biel

Biel Bei 120 km/h in der 50er-Zone blitzte es: In der Bieler Innenstadt ging ein Autolenker einer Radarfalle ins Netz. Die Stadt Biel reichte nun Anzeige gegen den Raser ein.

Zwischen dem 25. und 29. September wurden rund 30'000 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt 65 Lenker wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitung gebüsst. (Symbolbild)

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Bei einer Verkehrskontrolle in Biel ist ein Autofahrer innerorts mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern erfasst worden. Gegen den Lenker wird wegen des sogenannten «Raserdelikts» ermittelt.

Der Personenwagen war am 25. September auf der Salzhausstrasse Richtung Zentrum kurz vor neun Uhr abends 64 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs, wie das Polizeiinspektorat der Stadt Biel am Montag mitteilte.

Zur Verfolgung des Raserdelikts wurde das Dossier an die Kantonspolizei Bern übergeben. Ein Raserdelikt innerorts liegt vor, wenn die vorgeschriebene Geschwindigkeit abzüglich der Toleranz, um 50 Stundenkilometer und mehr überschritten wird. Das Polizeiinspektorat der Stadt Biel hat zwischen dem 25. und 29. September rund 30'000 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt 65 Lenker wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitung gebüsst.

In insgesamt drei Fällen wurde nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranz eine Überschreitung von mehr als 16 Stundenkilometern gemessen. Die Stadt Biel reichte Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft ein. (mib/sda)

Erstellt: 09.10.2017, 09:53 Uhr

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03. Februar 2015 23:14 | Autor: Andreas Unterberger
50 Kommentare

Es ist wohl überhaupt das grässlichste Verbrechen, mit dem die Welt in den letzten Jahren konfrontiert worden ist.

Der „Islamische Staat“ hat einen jordanischen Kriegsgefangenen bei lebendigem Leib verbrannt. Absolut unfassbar. Der – leider nicht ganz kleine – islamistische Teil des Islam stürzt die Welt in blutrünstige Methoden zurück, die nur noch mit dem Wüten der Horden des Dschingis Khan vergleichbar sind.

Man bekommt auch düsteres Verständnis für Jordanien. Dieses kleine, eigentlich sehr friedfertigeLand hat als Reaktion jetzt die Hinrichtung einer eigentlich schon vor Jahren wegen eines dutzendfachen Terrormordes zum Tod verurteilten Islamistin beschlossen (obwohl diese Strafe dort seit langem nicht mehr an Frauen vollzogen worden ist). Die Welt versinkt in Sadismus, Blutrache, Faustrecht, Irrsinn.

PS.: Unfassbar ist aber auch, dass diese Gefangenenverbrennung dem ORF in der ZiB1 nur eine Kurznachricht wert ist. Dafür berichtet man minutenlang darüber, dass man nicht zu viel joggen soll. Und darüber, dass bei der vortägigen Pegida-Demonstration gegen die Islamisierung(!) einen Tag davor irgendein Maskierter (ein linker, ein rechter Provokateur?) den Hitler-Gruß gemacht hat. Übrigens auch kein Wort dazu, dass die Mehrzahl der Angezeigten linke Gegendemonstranten gewesen sind. Als im ORF noch Journalisten und nicht stramme Parteisoldaten das Sagen hatten, hätten jetzt wohl ein paar den Posten verloren. Wenigstens hat man das in der ZiB2 ein wenig nachgeholt . . .

03. Februar 2015 22:20 | Autor: Andreas Tögel
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Eine alte Weisheit: Alles was in Deutschland passiert, kommt mit mehr oder weniger Verspätung auch nach Österreich. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis eine österreichische Filiale der im Nachbarland bereits etablierten PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) eröffnet. Am Montag, dem 2. 2. 2015, war es so weit: Ein „Spaziergang“ in Wiens Innenstadt war angesagt.

Da eine objektive Berichterstattung von den Hauptstrommedien nicht erwartet werden konnte (die tatsächlich auch nicht erfolgte), schien ein Lokalaugenschein geboten.

Um es kurz zu machen: Zum von den Veranstaltern geplanten „Spaziergang“ von der Freyung über den Hof, den Gaben querend, via Kohlmarkt und Herrengasse zurück zum Ausganspunkt, kam es nicht. Denn die Kundgebung war zwar genehmigt, wurde aber durch einige hundert linke Gegendemonstranten, die den Marschweg bereits am Ende der Freyung Richtung Hof – widerrechtlich – blockierten, unmöglich gemacht.

Der im Hinblick auf derlei Begebenheiten wenig erfahrene Schreiber dieser Zeilen schätzt die Zahl der Teilnehmer an der PEGIDA-Kundgebung auf zwischen 500 und 1.000 und die des auf der Freyung befindlichen linken Pöbels auf 300 bis 500.

Der geplante „Spaziergang“ kam deshalb nicht zustande, weil die völlig passiv agierende Polizei sich darauf beschränkte, die Lager auseinanderzuhalten und keinerlei Anstalten machte, den vermummten Mob zur Seite zu drängen, um den – genehmigten – Demonstrationszug zu ermöglichen. Da mangels elektronischer Tonverstärkung auch keine Rede eines der Veranstalter erfolgte, kann von einer „Kundgebung“ nicht wirklich gesprochen werden. Außer ein paar Fahnen und Transparenten und der mehrfach skandierten, wenig originellen Parole „wir sind das Volk!“ war da nichts.

Auf Seiten der PEGIDA bot sich ein recht heterogenes Bild: Es dominierten ordentlich gekleidete Personen mittleren und fortgeschrittenen Alters und beiderlei Geschlechts. Außerdem war eine beachtliche Zahl von jüngeren Männern zu sehen, die mutmaßlich dem Kreis der Korporierten angehörten.

Allerdings waren auch (zum Teil betrunkene) Halbstarke anwesend, die sich, in Ermangelung einer dafür geeigneten Fußballveranstaltung, auf diese Weise eine Hetz machen wollten. Dass in dem Moment, als zwei oder drei aus dieser Gruppe plötzlich den „Dreifingergruß“ zeigten, zwei Dutzend Pressephotographen wie auf Kommando losstürmten, um genau diese bizarre Szene festzuhalten, bestätigt die Annahme des Autors, dass eine objektive Berichterstattung durch die am Subventionstropf hängenden Medien nicht zu erwarten ist. Ohne den obligaten Nazi gehts halt nicht. Dass es sich bei den besagen Provokateuren um Aktivisten der Gegenseite gehandelt haben könnte, ist jedenfalls nicht mit Sicherheit auszuschließen.

Auf Seiten derer, die gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung für Nichtlinke kämpften, bot sich das übliche Bild: Gut die Hälfte – illegal (aber wen kümmert das schon?) – schwarz vermummt und damit unkenntlich, der Rest: Studenten, mutmaßliche Sozialhilfeempfänger und anderes Volk, das sein Lebtag nie produktiv tätig war und auch nicht vorhat, daran jemals etwas zu ändern. „Heimat im Herzen und Scheiße im Hirn!“ und „nieder mit Pegida!“ lauteten deren Losungen.

Selbstverständlich durfte auch der besorgte Christ nicht fehlen, der – ein großes hölzernes Kreuz um den Hals – dem begeisterten Reporter mit brüchiger Stimme seine Motive für die Teilnahme an der Gegendemonstration nannte: Die nützlichen Idioten werden ihren fatalen Irrtum erst dann erkennen, wenn die, deren einzige Gegner sie zuvor aus dem Weg geräumt haben, sie ohne weitere Umstände füsilieren...

Insgesamt dürften die verschiedenen linken Organisationen fünf- bis zehnmal mehr Leute auf die Straße gebracht haben als die PEGIDA. Wer im tristen kommunalen Proletensilo haust, hat eben einfach mehr Lust, auf die Straße zu gehen, als die im behaglichen Haus in der Nobelvorstadt lebenden Bürgerlichen. Das gilt in Österreich offensichtlich in noch weit größerem Maße als in Deutschland. Demos sind in der Heimat Metternichs faktisch von der Linken monopolisiert.

Der Befund könnte kaum eindeutiger ausfallen: Die bürgerliche Seite ist bei der Organisation von Straßenkundgebungen klar unterlegen. Konservative und Liberale neigen – anders als die von braun bis grün chargierenden Sozialisten – grundsätzlich nicht zur Kollektivbildung. Die Bourgeoisie folgt – anders als der linke Pöbel – nicht gerne einem fahnenschwenkenden Führer. Und schließlich: Wer mehr zu verlieren hat als einen Gewerkschaftsausweis und am nächsten Tag wieder zur Arbeit muss, ist eben weniger leicht für Demonstrationen zu mobilisieren als Langzeitstudenten, Dauerarbeitslose und Gemeindebürokraten.

Der erste Gehversuch der PEGIDA war kein durchschlagender Erfolg. Bleibt abzuwarten, welche Zukunft deren Österreichfiliale erwartet. Nächste Woche soll es wieder eine Kundgebung geben…

03. Februar 2015 02:46 | Autor: Andreas Unterberger
62 Kommentare

Immer wieder erstaunlich, welche Ratschläge sogenannte Wirtschaftsforscher abgeben.

Ein paar Schmankerl:

Österreichische Wirtschaftsforscher halt. Und das IHS, das zweitgrößte einschlägige Institut, wird jetzt auch von der SPÖ übernommen. Da werden wohl die Ratschläge auf ein ähnliches Niveau absinken.

PS.:An die Logik des neuen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis kommen diese Institute allerdings noch nicht heran. Dieser hat nun nach dem De-facto-Scheitern der griechischen Schuldenschnitts-Forderungen eine neue Idee: Die griechischen Anleihen sollen in solche mit unbegrenzter Laufzeit umgewandelt werden. Also auf deutsch nie zurückgezahlt werden (und die Zinsen sind eh schon minimal). Bitte: Ich möchte auch ein paar solche Kredite haben, die man nie zurückzahlen muss. Genial.

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